, Streuli Claudia

Bisen-Start am Blauband mit Zwischenstopp am Chiemen

Pünktlich zum Start stellte sich langsam die Bise ein. Gemäss Reglement darf erst eine Minute nach dem Start die Gennaker und Spinnaker gesetzt werden; ein schönes Bild.

Die schnellen Boote sind mit der Windkante bis zum Chiemen gerauscht. Dort hiess es mentale Stärke zu beweisen, Richtung Arth war der See noch spiegelglatt und der Wind wechselte auf alle Seiten, auch vom Walchwilerberg runter zeichnete sich etwas ab. 

Gennaker runter, Wende, nochmals Wende, Gennaker wieder rauf ... und die Nerven bewahren. 

Unterdessen schliessen die langsameren Schiffe wieder auf und das Race beginnt fast wieder von vorne. Wer jetzt auf die Mitte oder die Walchwilerseite setzte, wurde bestraft. Rahpi Näf mit seiner Vuvuzela Crew hat den richtigen Riecher und ging ganz rechts zur Rigi und konnte die Boje als erster Runden.  Auch die Boote Mitte-Rechts konnten noch von der Bise profitieren, währenddessen die Walchwilerseite mit "AmWind-Kurs" abgestraft wurde. 

Am Schluss wurde es ein relativ schnelles Rennen, für einige wurden die letzten 300 Meter vor dem Hafen nochmals zur Geduldsprobe da zwischenzeitlich der Wind wieder einschlief und sich nur einige kleinere Böen aus dem Nichts bildeten, jedoch eher stadtseits. 

Für die Heron-Crew war nach einem Zwischenfall mit einem Fischerboot das Rennen leider viel zu schnell vorbei. 

Vielen Dank an die Organisation auf dem Wasser und den Grilleuren am Land. 

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