O’pen Skiff Un-Regatta in Steckborn
Trotz Sommerferien fanden 17 O’pen Skiff Seglerinnen und Segler aus der Schweiz und Deutschland den Weg zur zweiten Un-Regatta der Saison in Steckborn. Der Samstag war geprägt von anhaltendem Regen und gutem Westwind – ideale Bedingungen für fünf Wettfahrten.
Bei den Zugern zeigte Maximilian Magenau erneut, dass er trotz starker Konkurrenz aus Deutschland ein sicherer Wert auf einen Podestplatz ist und auch nach teilweise verpatzten Starts in die Spitzengruppe segeln kann. Aber auch Lorena Weber und Nicola Dürrenberger konnten sich unter den 17 Kids gut behaupten. Lorena setzte sich im dritten Lauf nach einem gelungenen Start sogar an die Spitze des Feldes und konnte diese Position lange verteidigen. Generell entwickelt sie sich bei den Starts immer weiter und zeigt dort zunehmend starke Leistungen. Ihr Bruder Nicolas Weber startete zum ersten Mal an einer Regatta. Obwohl er mit dem kleinen Segel eindeutige Nachteile hatte, konnte er doch immer mal wieder einen Konkurrenten mit grossem Segel hinter sich lassen und beendete die Regatta auf dem 15. Platz von 17 Booten.
Trotz Dauerregen und fünf Läufen waren einige Zuger und Bieler Kids noch nicht genug nass und hatten noch zu viel Energie, sodass sie vor dem gemeinsamen Nachtessen im Club auf die Pumpfoils gestiegen sind. Beim Pumpfoilen haben die Bieler allerdings noch klar die Nase vorne.
Die Zuger und einige Bieler übernachteten wieder auf dem nahegelegenen Campingplatz, wo auch die deutschen Segler untergebracht waren. Den Abend verbrachten wir gemeinsam im komfortablen und vor allem regengeschützten Aufenthaltsraum. Während sich die Eltern angeregt unterhielten, spielten die Kinder gemeinsam UNO und verstanden sich prächtig.
Am Sonntag war das Wetter etwas freundlicher, dafür war auch der Wind eher auf der schwachen Seite. Im ersten Lauf konnte sich Maximilian an die Spitze setzen, musste diese Führung aber am Schluss der starken Deutschen Mila Weniger abgeben. Während der anschliessenden Flaute wurde der Freestyle durchgeführt. Lorena konnte zusammen mit Malin Burki aus Steckborn die Jury mit ihren Darbietungen überzeugen und landete in dieser Wertung auf Platz 2.
Nach dem Freestyle kam noch einmal etwas Westwind auf und so konnte noch ein siebter Lauf gesegelt werden. Mit zunehmend schönem Wetter verschwand der Wind, sodass die Regatta mit sieben Läufen und einer Freestyle-Wertung erfolgreich zu Ende ging.
In der Gesamtwertung belegte Maximilian den guten dritten Platz, Lorena erreichte Platz 11 gefolgt von Nicola auf Platz 12 und Nicolas auf Platz 15 von 17 Booten.
Die nächste Un-Regatta findet vom 13.-14. September in Zug statt und bietet sicher auch wieder für die Zuschauer an Land interessante Einblicke in dieses spannende Regattaformat. Nach dem Gewinn des Swiss Sailing Awards ist das Projekt Un-Regatta auch unter den drei Finalisten (von rund 150 Bewerbern) beim Sanitas Challenge Award. Die Jurierung findet am 27. August statt. Bis dahin können alle Versicherten der Sanitas ihre Stimme abgeben (https://www.sanitas.com/de/ueber-sanitas/engagements/challenge/nomination.html).
Fotos: Roman Christ