Monaco Sportsboat Winter Series – Act 4
Der Freitag, 6. März, bot anspruchsvolle Bedingungen: Windböen bis 26 Knoten und hohe, ruppige Wellen. Selbst erfahrene Teams wurden gefordert; auf den Vorwindkursen kam es mehrfach zu Sonnenschüssen, und kaum ein Boot blieb von Gischt und überkommenden Wellen verschont – trotz guter Ausrüstung waren viele Crews bis auf die Haut durchnässt. Auch am Samstag blieben die Bedingungen herausfordernd. Am Sonntag hingegen verlangte der leichtere Wind vor allem Gespür für die richtigen Sektoren und präzise taktische Entscheidungen.
Jello, gesteuert von Jaap Smolders mit einem Team aus den Niederlanden, erreichte im Act 4 unter 42 teilnehmenden Booten den 27. Rang. Die Crew der Espoir (Raphael Näf, Hans Jörg Spiess, Beat Stocker, Afina Inina, Ivan Herger, Werner Bloch) erzielte über die gesamte Winterserie hinweg – vier Events mit insgesamt 25 Läufen – einen starken 16. Gesamtrang unter 48 Booten.
Ein besonderes Merkmal der Regatten in Monaco war der konsequente Einsatz des RaceSense‑Systems von Vakaros. Jedes Boot muss dafür mit einem Vakaros Atlas 2 ausgestattet sein; Geräte können für die Events vor Ort gemietet werden. Das System bringt sowohl für die Segler als auch für die Wettfahrtleitung erhebliche Vorteile:
- Die Regattaleitung startet zentral den Countdown auf allen Geräten.
- Die genaue Position des Bootes relativ zur Startlinie wird in Echtzeit angezeigt.
- Frühstarts erscheinen unmittelbar auf dem Atlas‑Display – die Crew muss den Start korrekt neu ausführen.
- Fehlstarts ganzer Läufe lassen sich damit nahezu ausschliessen.
- Positionen und Zieleinläufe aller Boote werden automatisch und präzise übermittelt.
Und übrigens: Monaco bietet den Regattateilnehmern eine beeindruckende Auswahl an Restaurants. Bei den gemeinsamen Abendessen wurden Erfahrungen ausgetauscht, Manöver analysiert – und über den einen oder anderen Patzer mit einem Augenzwinkern diskutiert.
Fotos: Yacht Club de Monaco