, Geisel Jens

31 Crews, ein Ziel: Top Performance beim Weiss² Cup 2025

Der Weiss² Cup auf dem Zugersee hat sich auch in diesem Jahr als sportlich anspruchsvolles und atmosphärisch dichtes Ereignis präsentiert. Vom 11. bis zum 15. August zeigten 107 Seglerinnen und Segler auf 31 Booten ihr Können.

Eine engagierte Wettfahrtleitung und eine bestens eingespielten Wassercrew sorgten für einen reibungslosen Verlauf. Die Wetterbedingungen hatten es durchaus in sich: von idealen Windverhältnissen bis hin zu plötzlichen Drehungen und Flauten war alles geboten.

Montag: Gelungener Auftakt mit überraschend stabilem Wind

Der Start in die Regattawoche verlief erfreulich dynamisch. Statt des oft zitierten Mottos «Sommer – Sonne – kein Wind» zeigte sich der Zugersee mit 6 Knoten Wind aus Nordost und Böen bis 8 Knoten von seiner sportlichen Seite – ein gelungener Auftakt.

Dienstag: Fast ideale Bedingungen und ein kurzer Aufreger

Am zweiten Tag herrschten nahezu ideale Bedingungen. Der Kurs war gut gewählt, der Wind konstant und die Stimmung konzentriert. Für einen kurzen Aufreger sorgte ein enges Manövers beim Start, aber Wettfahrtleitung und Wassercrew hatten die Situation schnell im Griff. Ein Beweis für die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit aller Beteiligten.

Mittwoch: Ein Versuch, doch der Wind machte nicht mit

Der Mittwoch begann vielversprechend: Der Wind setzte pünktlich zum Auslaufen ein. Doch nur drei Minuten nach dem 5-Minuten-Ankündigungssignal musste das Startprozedere abgebrochen werden. Der Wind drehte um 180°, weitere Versuche blieben erfolglos. Eine Wettfahrt war unter diesen Bedingungen nicht durchführbar.

Donnerstag: Kurzer Kurs, starke Leistung

Am Donnerstag zeigte sich der Zugersee wieder von seiner besseren Seite. Ein leicht abnehmender Wind aus Nordost ermöglichte einen kompakten Kurs, der den Seglerinnen und Seglern entgegenkam. Die Wassercrew agierte routiniert und effizient. 

Freitag: Flexibilität und Teamarbeit zum Abschluss

Der letzte Tag des Weiss² Cup 2025 verlangte noch einmal volle Konzentration. Der ursprünglich aus Cham kommende Wind wurde durch umlaufende Regen- und Gewitterzellen stark beeinflusst. Die Regattabahn musste kurzfristig um rund 120° in Richtung Stadt Zug angepasst werden. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Wettfahrtleitung, Bojenlegern und Begleitbootteam konnte die Wettfahrt mit nur 15 Minuten Verzögerung gestartet werden. Nach einer soliden ersten Kreuz flaute der Wind auf der Vorwindstrecke ab, sodass die Wettfahrt sinnvollerweise auf eine Runde verkürzt wurde. 

Die ersten drei Plätze im Gesamtergebnis gingen an die Crews von Raphael Näf (SUI 780, vuvuzela), Hans-Jörg Spiess (SUI Z1, Heron) und Hannes Eugster (SUI 2950, Simone 2). Alle Platzierungen und die Tagesergebnisse könnt ihr hier abrufen: >> Link zu den Resultaten

Der anhaltend grosse Erfolg des Weiss² Cup ist ohne die Sponsoren Damian und Paco Weiss nicht denkbar. Herzlichen Dank euch beiden für die Unterstützung! Einen bedeutenden Beitrag leisteten auch der Regattachef und die Wettfahrtleitung. Unser Dank geht an Remo, Marlies und Böri. Stellvertretend für die jeweiligen Teams sei Kurt (Bojenleger), Christoph (Startboot) und Martin (Begleitboot) sehr herzlich gedankt.

Der Segeltag klang im Clubhaus bei einem feinen Essen und ebensolchen Getränken in fröhlicher Atmosphäre aus. Unserem Caterer Harry und seinem Team sowie den vielen helfenden Händen aus dem Club ein grosses Kompliment und ein herzliches Dankeschön für den perfekten Service!

Kathrin Korte, Präsidentin des Yacht Club Zug, fasst ihren Eindruck so zusammen: «Der Weiss² Cup 2025 bot abwechslungsreichen Segelsport, geprägt von Teamgeist, Flexibilität und sportlicher Fairness. Wir freuen uns, dass wir den Teilnehmenden ein intensives und gelungenes Regattaerlebnis bieten konnten. Der harmonische Abschluss im Clubhaus zeigt, dass bei uns auch das Clubleben an Land mit seinen Annehmlichkeiten nicht zu kurz kommt».

Fotos Peider Fried, Florian Hauser (Drohnenaufnahmen)

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